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dirk heilig. schmucke-sachen.

Oben siehst Du die verschiedenen Werk-zeuge die benötigt werden.

Im Hintergrund einen "Einreibestahl", im Vordergrund von links nach rechts siehst Du einen Hartmetallbohrer, einen Kugel-fräser und einen Linsenfräser.

Am Anfang zeichne ich einen Punkt an die Stelle wo ich den Stein setze.

Dann körne ich die Stelle an, damit ich mit meinen Bohrer nicht abrutsche.

Dann wird gebohrt, und von der Innen-seite entgrate ich das Bohrloch.

Das Bohrloch wird mit einem Kugelfräser vergrössert.

Der kleine Bildausschnitt zeigt, wie ich mit einem sogenannten "Linsenfräser" das Lager des Steines fräse. Die Form dieses Fräsers entspricht ungefähr der Form des Steines.

Den Durchmesser des Linsenfräsers nehme ich ca. 4/100 mm kleiner als den Steindurchmesser.

So "klickt" sich der Stein in das Lager und er kann bei der weiteren Bearbeitung nicht mehr verrutschen.

Damit der Stein auch wirklich fest sitzt, wird nach dem Einsetzen des Steines z.B. mit einer Pinzette oder einem kleinem Wachs, mit einem Einreibestahl um den Stein "herumgerieben".

Dabei schiebt sich das Metall vom Fassungsrand über den Stein und befestigt ihn sicher und dauerhaft.

Daher auch der Name „EINREIBER“.

In unseren Schmuckstücken verarbeiten wir die verschiedensten Steine.

Wir legen sehr viel Wert auf unsere Qualität. Um ein Schmuckstück „langlebig“ zu gestalten, sollte auch der eingesetzte Stein Dir lange Freude bereiten. So möchte ich  Euch zeigen, dass die Steine bei unserem Schmuck nicht einfach nur "geklebt" sind, sondern hochwertig im Schmuck eingearbeitet werden.

 

Ein Stein kann auf unterschiedliche Arten gefasst werden. Hier beschreibe ich das "Einreiben".

Als erstes klebe ich meine selbstentworfene Vorlage auf ein Silberblech auf. Die Länge des aufgeklebten Bandes richtet sich nach dem Ringumfang.Dann säge ich an der Linie entlang die Form aus.

Mit einer speziellen Ringbiege-zange bringe ich den Ring in die gewünschte Form damit dieser verlötet werden kann.

 

Danach wird der Ring gelötet. Durch das Löten wird das Ma-terial nochmal geglüht und ist so besser „schmiedbar“.

 

Auf einen Ringriegel wird das Krönchen mit dem Hammer rund geschmiedet und gleichzeitig auf die passende Wunschgrösse gebracht.

Mit einer Feile und diversen Fräsern arbeite ich das umlaufende Band aus dem Ring heraus.

 

Nun werden die Feinheiten des Ringes mit den verschiedenen Sticheln ausgearbeitet.

Nach dem Mattieren des Ringes ist der letzte Arbeitsgang das Polieren mit Silik    onrädchen. Diese bringen das umlaufende Band auf Hochglanz, und lassen so einen schönen Kontrast zur mattierten Oberfläche ent-stehen.

So entsteht ein Krönchenring:

So wird ein Stein gefasst:

Als erstes habe ich aus einem Blechstreifen einen Ring gefertigt. Nachdem ich diesen gelötet und rund gerichtet habe, wölbe ich die Seiten des Ringes auf...

... danach wird die flüssige lichtaushärtende Farbe auf dem Ring aufgetragen...

... schön gleichmäßig verteilen, und um den ganzen Ring herum.

Nun wird die lichtaushärtene Farbe (Colorit) unter einem UV-Licht ausgehärtet. Diesen Vorgang kennen sicherlich einige vom Zahnarzt... im Prinzip ist es das gleiche Material.

Wenn die Farbe ausgehärtet ist, poliere ich die Oberfläche des Ringes.

Und nun kommen die Fliegenpilztupfen an die Reihe.

Um den ganzen Ring verteile ich nun ungleichmäßig die weißen Punkte... JEDER Ring ist somit EINZIGARTIG!

Wieder unter dem UV-Licht aushärten - nochmals polieren, den Ring sauber machen und  er kann sich auf die Reise machen.

So sieht dann der fertige Ring aus.

So kommt Farbe ins Spiel.

Bei manchen Schmuckstücken treiben wir es ja richtig bunt. Aber wie entsteht eigentlich so ein Schmuckstück mit „Farbe“?

 

SchulterBLICK.

Schau Dir doch mal unser  Video über die Herstellung des Drehringes GLÜCKSPILZ an.

Dirk Heilig. schmucke-sachen.

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